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Kurzbericht über den Generationentag am 8. Juli 2015 von 15 – 19 Uhr in Pflegen und Wohnen Horn

Die Veranstaltung eines Pilotprojektes verursacht schon einige Bauchschmerzen. Als wir ( Frau Annemarie Bendzko von der AWO ) und ich (Barbara von Borstel vom Horner TV) von dem HSB gefragt wurden, ob wir Lust hätten, einen Generationentag zum Projekt „Mach mit – bleib fit“ zu gestalten, waren wir Feuer und Flamme.

Nach unserer Zusage haben wir uns erst mal überlegt, auf was wir uns eingelassen haben. Was wollen wir anbieten, in welchem Rahmen soll der Tag stattfinden und an welchem Ort. Spontan hatten wir beide die Idee bei Pflegen und Wohnen nachzufragen, ob sie sich ins Projekt einklinken. Frau Celic (Freizeitbetreuerin) und Frau Stange (Leitung) waren sehr angetan. 

Der nächste Schritt war die Motivation der älteren Sportler der AWO und vom Horner TV, als Helfer sowie Teilnehmer dabei zu sein. Wir erstellten einen Fragebogen zu Spielideen aus ihrer Kindheit, Vorbereitungsbereitschaft sowie Spielleiter vor Ort. Aus der Auswertung der Fragebögen ergaben sich vielfältige Angebote.

Unser Programm am 8. Juli war von 15 – 19 Uhr gefüllt. Wir planten 4 Blocks mit je 45 Minuten, in denen verschiedene Spiel- und Bastelideen angeboten wurden. Folgende Spielideen standen auf dem Programm:

Spiele mit dem Schwungtuch, Tastspiele, Wurfbecher basteln, Schiffchen falten, Abnehmband, Seilspringen, Malen, Plumpsack, Gruppentanz, Tanzen im Sitzen, Geschichtenball, Himmel und Hölle, „Ringlein, Ringlein, du musst wandern“, Gummitwist, Opa erzählt Geschichten, Brummknopf basteln, Klönrunde.

Der große Tag begann mit großem Regen, sodass wir uns zusammentelefonierten und beschlossen, die Festivität in den Innenbereich zu verlegen. Zum Aufbau um 13 Uhr kamen die gutgelaunten Damen von der AWO und legten mit dem Hausmeister sofort los. Die Tische und Stühle wurden positioniert, die Infotafeln bekamen ihren Platz und die Horner TV Fahne wurde in dem Eingangsbereich platziert. Noch eine halbe Stunde Kaffeepause und dann ging die Aufregung los. Die Bewohner von Pflegen und Wohnen saßen schon im großen Saal und warteten. Nach und nach kamen auch die Sportler von der AWO und dem Sportverein, sowie unsere Gäste vom HSB und vom Hamburger Abendblatt. Frau Stange stand in den Startlöchern, um eine kurze Begrüßungsrede zu halten - aber es fehlten die Kinder. Doch auch diese Sorge war nach kurzer Zeit vorbei, es kamen eine Kindergartengruppe aus dem Umfeld und Kinder mit Eltern aus den Sportgruppen.

Jetzt wollten wir endlich loslegen. Kurze Begrüßungsworte, einige organisatorische Anmerkungen und ein Dank an alle Mitwirkenden von mir und dann die Spiele.

Die Aktion mit dem Schwungtuch hatte sofort den Bann zwischen den Generationen gebrochen. Jung und Alt bewegten sich und lachten gemeinsam. 

In dem anderen Bereich des Saales war herrliches Lachen zu vernehmen. Bei dem Spiel „Der Plumpsack geht rum“, hatte man das Gefühl, das Lahme wieder gehen können. Egal welches Alter und welche Befindlichkeit, der Ehrgeiz hat alles vergessen. Dieses Spiel hat sich zum Highlight des Tages entwickelt.

Ein weiteres schönes Angebot, war das Ertasten von Gegenständen in Stofftaschen. Hier wurde sich gegenseitig, generationsübergreifend geholfen und unterstützt. Tanzen im Sitzen und Stehen war ein Selbstgänger. 

Der Basteltisch wurde von den Kindern belagert. Die Helfer haben mit einer Engelsgeduld den Kindern gezeigt, wie Becher gefaltet werden, wie sie Band und Perle befestigen und wie man einen Brummknopf bastelt.

Der Nachmittag bestand aus tollen Gemeinsamkeiten, sodass sich einiges verselbstständigt hat. Die Snacks wurden nicht wie geplant in einer Pause angeboten, sondern auf Wunsch parallel zu den Aktivitäten. Hier haben die Helfer spontan reagiert und gehandelt. Sie sind mit Gemüse- und Obststücken herumgegangen und haben liebevoll alle Besucher versorgt.

Früher als erwartet, leerten sich die Veranstaltungsräume, und der letzte Angebotsblock musste ausfallen. Wir haben es nicht bedauert, da keiner den Eindruck hatte, die Besucher würden aus Langeweile gehen. Es war eher so, dass alle glücklich und erschöpft nach Hause gingen.

Wir Helfer waren jedenfalls positiv überrascht, wie unser Tag abgelaufen ist. Die Bauchschmerzen waren vergangen und das Glücksgefühl übermannte uns.

Nur mit engagierten Helfern, dem passenden Veranstaltungsort und den Gästen war diese tolle Veranstaltung möglich.

Nächstes Jahr wieder. Versprochen.

Barbara von Borstel

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